Konstrukt I
Konstruktivistische Ansätze gehen davon aus, dass das Lernen ein konstruktiver Prozess ist. Jeder Lerner lernt auf der Grundlage seiner Erfahrungen (nach Dewey "experience"). Eigene Werte,
Überzeugungen, Muster und Vorerfahrungen werden eingesetzt...
So hilfreich Muster und Vorerfahrungen in der Lebensbewältigung sein können, so behindernd können sie sein, wenn die Offenheit für Neues verloren geht
(bsp. Scham, Angst, Überlegenheitsgefühle, Überheblichkeiten, Stolz... können sehr behindernt sein).
Wie schön sind Menschen, die sich selbst im hohen Lebensalter noch wie ein Kind wundern und freuen können, auf Neues gespannt sind, ohne Vorurteile und destruktiven Bewertungsmustern Mitmenschen
freudig begegnen.
Konstrukt I ist ein Versuch festgefahrene Muster und Verhaltensweisen darzustellen. So hilfreich sie in der Lebensbewältigung sind - Eingeritzt in die schwarze Leere unseres Geistes verhindern sie,
neuen Dingen völlig rein zu begegnen - WENN wir ihnen zu große Beachtung schenken.
Konstrukt II
Im Rahmen einer Druckgrafiksequenz entstand u.a. diese Arbeit.
Anlaß dieser Arbeit zu "Konstrukt II" ist das heilige Konstrukt der Bibel - Geschichten, Gleichnisse, die heute in unserer Mediengesellschaft bei vielen Menschen ihren Sinn bzw. das Verständnis
dafür, verloren haben.